
Die ukrainischen Verteidigungskräfte sollen zwei russische Militärhubschrauber — einen Mil Mi-8 und einen Kamov Ka-52 Alligator — bei einer Angriffsdrohnen-Operation in der Region Oryol in der Russischen Föderation zerstört haben.
Die Information wurde vom Telegram-Kanal „Spy Dossier“ (@dosye_shpiona) veröffentlicht und vom ukrainischen Portal Militarnyi aufgegriffen. Dem Bericht zufolge ereigneten sich die Angriffe in der Nacht zum Freitag, dem 20. Februar 2026.
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Flugplatz Pugachevka soll Ziel gewesen sein
Den veröffentlichten Angaben zufolge befanden sich die Luftfahrzeuge auf dem Flugplatz Pugachevka nahe dem Dorf Pugachivka in der Region Oryol. Es handelt sich um eine kleine, unbefestigte Start- und Landebahn des Flugclubs Oryol der DOSAAF (Freiwillige Gesellschaft zur Unterstützung von Armee, Luftfahrt und Marine Russlands).
Es gibt Hinweise darauf, dass der Standort als operativer Flugplatz für eine kombinierte Hubschrauberabteilung genutzt wurde, möglicherweise zur Abwehr ukrainischer Langstrecken-UAVs.
Nach den veröffentlichten Daten:
Der Mi-8-Hubschrauber mit der Hecknummer 53 gehörte zum 319. selbstständigen Hubschrauberregiment mit Stützpunkt in Tschernigowka im Primorje-Gebiet im Fernen Osten Russlands.
Der Kampfhubschrauber Ka-52 Alligator mit der Hecknummer 18 war der 16. Heeresfliegerbrigade zugeordnet, die in Sernograd in der Region Rostow stationiert ist.
Bislang gibt es keine offizielle Bestätigung des russischen Verteidigungsministeriums zur mutmaßlichen Zerstörung der Luftfahrzeuge.
Operative Auswirkungen

Der Mi-8 wird häufig für Truppentransporte, medizinische Evakuierungen und logistische Missionen eingesetzt, während der Ka-52 zu den wichtigsten Kampfhubschraubern der russischen Heeresflieger zählt und für Luftnahunterstützung sowie Panzerabwehreinsätze genutzt wird.
Sollte sich die gleichzeitige Zerstörung dieser Plattformen auf russischem Territorium bestätigen, würde dies einen weiteren Schritt in der Ausweitung der Reichweite ukrainischer Drohnenoperationen darstellen, die zunehmend logistische Ziele und Luftwaffenstützpunkte jenseits der Frontlinie treffen.
Quelle und Bilder: Militarnyi | Telegram @dosye_shpiona | Wikimedia. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
